30.06.2018 Ausbildung Naturschutztaucher

 

Ende 2017 reifte die Idee von Kristine G. zu einem Plan heran. Sie wollte den Naturschutz bei den Untertauchern nicht nur mit den Seenreinigungen voranbringen, sondern auch auf langfristige Art und Weise.

 

So nahm sie Kontakt zu dem Biologen Herr Krautkrämer vom Natuschutzbund Deutschland NABU e.V. auf. In Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sporttaucher und dem NABU bildet Herr Krautkrämer und seine Kollegen Sporttaucher zu Naturschutztaucher aus. Diese Idee kam bei den umweltbegeisterten Untertauchern so gut an, dass der Kurs innerhalb von ein paar Tagen ausgebucht war. Vom 30.06. – 01.07.2018 war es nun soweit,  zwei Tage anspruchsvollen Lernens und zwei Tauchgänge mussten bestritten werden.

 

Nach erfolgreicher Ausbildung sollen die Naturschutztaucher in der Lage sein, Seen zu betauchen und auf Grund seiner Unterwasserfauna die langfristige Entwicklung des Gewässers zu erkennen. Die Wasserqualität kann sich kurzfristig ändern, doch anhand der Flora und Fauna lassen sich langfristige Veränderungen erkennen.

Von der Gewässerbestimmung nach der EU Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), bis zu den lateinischen Namen der Wasserpflanzen, Muscheln und Fische wurde vieles vermittelt und gepaukt. Der erste Tauchgang führte uns dann in den Friedberger See mit nachträglicher Dokumentation.

  

Am Folgetag ging es genauso informativ und unterhaltsam weiter. Bestehendes Wissen vertiefen und in die Tat umsetzen. Dies wurde dann am Lechfischer See in Kissing angewandt. Den See an unterschiedlichen Stellen betauchen, Proben entnehmen, den See auch von außen begutachten, anschließend ins Vereinsheim und dokumentieren.

 

Schließlich soll die Arbeit dann professionell aufbereitet auch Ihren Weg in das Landratsamt finden um hier ein nachhaltige Steigerung der Gewässerreinheit zu gewährleisten.

 

Viel Arbeit, viel Wissen, aber auch unheimlich viele neue Eindrücke konnten wir sammeln. So gehen wir in Zukunft mit einem ganz anderen Blick in die Gewässer. Eine Idee, eine Weiterbildung, welche uns noch nachhaltig prägen wird. Nun hoffen wir, dieses Wissen gezielt für den Umweltschutz, zusammen mit den Behörden, einsetzten zu können.